Endingen am Kaiserstuhl

Gestern sind wir gemütlich durch den Schwarzwald nach Endingen gefahren. Hier bleiben wir zwei Nächte bei Marc, Steffi und Hannes und einem Haustier ohne Namen. Das haben wir jetzt davon, dass wir uns vor über einem Jahr das letzte Mal gesehen haben. Vor drei Uhr morgens kommen wir nicht ins Bett. Wir finden es aber sehr nett von Hannes, dass er erst um neun Uhr in seiner gewohnt ruhigen Art in unser Bett gehüpft kommt. Hannes ist fünf Jahre alt und hat seine Toniebox und sein Haustier dabei. Herrlich. Wenn man mit lautstarken Liedern über Gorillas, Krokodile und Bananenbrote geweckt wird, ist man direkt da. Da will man doch gar nicht mehr weiterschlafen. Das Haustier streicheln heben wir uns aber für später auf – ist ne Weinbergschnecke. Wir müssen uns da erstmal ein bisschen besser kennenlernen, bevor wir so viel Nähe zulassen können.

Nach dem Frühstück, bei dem die meisten von uns auch was runter gekriegt haben, wollen wir ein bisschen frische Luft tanken. Hannes nimmt an einem dreistündigen geführten Waldprogramm für Kinder teil. Wir anderen vier gehen zur Katharinenkapelle. Was für ein schöner Wanderweg dorthin. Hübsche Kastanienallee, dann ein verwunschener Wald und auf dem Rückweg geht es durch die Weinstöcke, die herbstlich bunt so wunderschön aussehen. Der Weg ist schon recht sportlich steil und so freuen wir uns über eine kleine Erfrischung. Ein paar Trauben hängen hier und da noch an den Reben. Sehr süß und super lecker!

Wir sammeln Hannes wieder ein, der total begeistert erzählt, was er alles über Wildschweine gelernt hat und fahren nach Vörstetten. Sehr leckeres Essen dort im Hotel Sonne! Und ein super Lüftungskonzept. Alle paar Minuten klingelt ein Wecker und die Fenster werden auf Durchzug gestellt. Seit heute wissen wir dann auch, dass Kamillentee ganz wunderbar mit Semmelküchle an Waldpilzrahmsauce harmoniert.

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