Khao Sok

Die letzten beiden Tage haben wir mal etwas länger geschlafen. Das lag wohl hauptsächlich daran, dass wir die Abende vorher jeweils etwas länger aufgeblieben sind. Freitagabend haben wir in einem Restaurant direkt am Strand gegessen. Das war toll! Eine perfekte Location. Sonnenuntergang unter Palmen, angenehme Livemusik und leckeres Essen. Pünktlich zum Hauptgang gehen auf einmal alle Lichter aus. Wir denken natürlich sofort an einen Stromausfall. Aber nein, es wird eine spektakuläre Feuershow geboten. Witzig daran ist auch, dass wir ja jetzt im Dunkeln essen. Wir können also gar nicht sehen, was wir zu uns nehmen sondern es nur erschmecken. Wir wissen zwar was wir bestellt haben, aber in diesen thailändischen Gerichten sind immer so viele Zutaten und Gewürze verarbeitet, dass man vorher ja nie ganz genau weiß, was tatsächlich alles mit dabei ist. Ich habe ein vegetarisches Massaman-Curry. Köstlich! Erdnüsse schmecke ich auf jeden Fall raus und diverse Gemüsesorten. Aber als hinterher das Licht wieder angeht und ich zum Beispiel ganze Zimtstangen und Sternanis entdecke, bin ich doch etwas überrascht.

Zurück im Hotel lassen wir diesen wunderschönen Abend noch auf der kleinen Veranda vor unserem Zimmer ausklingen. Samstag machen wir einen ausgedehnten Ruhetag. Wir liegen am Pool, lesen viel und machen einen kleinen Strandspaziergang. Abends schauen wir uns nochmal den Sonnenuntergang an. Zum Essen gehen wir in den Ort und kehren dann noch auf ein paar Getränke in zwei Bars ein. Auch wieder ein sehr schöner Abend!

Heute Morgen sind wir um zehn Uhr zu unserer nächsten Unterkunft in Khao Sok aufgebrochen. Die Fahrt dauert ca. eine Stunde. Unser Zimmer befindet sich auch wieder in einem kleinen Bungalow. Klaus, der deutsche Besitzer, empfängt uns und erklärt uns erstmal ausgiebig, was wir hier so unternehmen können. Wir entscheiden uns, heute Nachmittag eine ca. einstündige Kajaktour über einen Fluss zu machen. Es ist nicht gerade eine komfortable Angelegenheit – auch wenn wir nicht selbst paddeln müssen. Aber der Fluss ist teilweise so flach, dass wir mit dem Hintern die Steine spüren. Neben einer schönen Landschaft sehen wir einige Affen, bunte Libellen und Schlangen. Es ist auch eine Kaffeepause inbegriffen. Unter einem Felsvorsprung entfachen die Guides ein Feuer mit Bambus. Darin steht ein Bambusrohr, in welches Wasser gefüllt und somit zum Kochen gebracht wird. In kleine Bambusbecher wird dann der Instantkaffe gefüllt und fertig ist das Heißgetränk.

Für morgen haben wir eine Ganztageswandertour durch den Nationalpark gebucht. Der gestrige Gammeltag war zwar auch mal schön aber auf Dauer ist das ja nix.

Ein Gedanke zu „Khao Sok“

  1. Hey Ihr 2 ….

    ich bin auch mal k.o. .. egal ob lak oder sok … nur essen, lesen und trinken … was für ein Lebensgefühl😎👍

    Der Adventuretripp scheint ja wieder mal richtig gut vorbereitet zu sein … Hut ab … und noch viel Spaß Euch beiden.

    Dietmar

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