Wir haben die Zeit auf der Halbinsel von Rai Leh sehr genossen. Da wir aber das Gefühl haben, nach den zwei Tagen alles gesehen zu haben, freuen wir uns schon auf unsere nächste Station in Khao Lak. Bei Flut können die Longtailboote direkt an die Ufermauer fahren, wir müssen daher nicht wieder von einem Trecker abgeschleppt werden.
Ca. zwei Stunden dauert die Fahrt bis Khao Lak. Wir kommen also gegen 12 Uhr dort an. Nachdem wir eingecheckt haben, wollen wir uns erstmal ein bisschen den Ort anschauen.
Gerade hier erinnert vieles an die schreckliche Tsunami-Katastrophe vor fast zwanzig Jahren. Ca. 2 km ins Landesinnere hinein wurde ein Polizeiboot geschleudert, welches sie dort als Mahnmal und Erinnerung liegen gelassen haben. Daneben gibt es ein kleines Museum, das über das fürchterliche Unglück berichtet, aber auch, was sich seitdem geändert hat. Das Schlimme war ja, dass es kein Frühwarnsystem gab. Dies hat dazu geführt, dass nahezu 230.000 Menschen ums Leben gekommen sind. So ein System wurde dann recht schnell 2005 eingeführt. Ein solches Erdbeben könnte jetzt immerhin eine Stunde vorher erkannt und die Menschen somit gewarnt werden.
Nach dem Museum gehen wir über den Markt zurück zu unserem Hotel, welches uns für die nächsten zwei Nächte beherbergt. Das vorherige war auch wirklich super – vor allem das Bett war sehr gemütlich – aber dieses Zimmer gefällt uns nochmal so gut. Witziges Gimmick: vom Badezimmer geht eine weiter Tür hinaus. Dort befindet sich die Dusche, also quasi unter freiem Himmel. Ein „Welcome-Home-Schild“ hängt an unserer Zimmertür. Wie zu Hause wollen wir uns im Urlaub ja nicht unbedingt fühlen, aber trotzdem irgendwie nett. Dass hier wesentlich mehr deutsche Touristen sind, merken wir schon daran, dass viele Hinweistafeln neben thailändisch und englisch, auch deutsch geschrieben sind. Aber dass sie dann auch noch extra Gartenzwerge aufstellen… Damit hätten wir nicht gerechnet.



Am Pool angekommen, sind wir einfach nochmal begeistert. Hier – mit Blick aufs Meer (nördliche Andamanensee) – können wir uns sehr gut vorstellen, die nächsten zwei Stunden zu liegen, zu lesen und zu schreiben.
