So, das Buch ist zu Ende gelesen, da ist mal wieder ein bisschen Zeit, zu schreiben. Wahnsinnig aufregende Dinge haben wir in den Tagen hier auf Koh Phangan gar nicht erlebt. Aber wir haben die Zeit sehr genossen und sind fast schon etwas wehmütig, dass heute unser letzter Tag hier ist. In unserer kleinen Villa mit eigenem Pool können wir uns aber auch nur wohlfühlen. Das ist wirklich mal ein ganz besonderes Zimmer, müsst Ihr Euch anschauen, daher haben wir hier mal ein paar Fotos für Euch:





Das Badezimmer liegt dieses Mal komplett außen. Duschen tun wir unter freiem Himmel, nur der Toiletten- und Waschbeckenbereich ist überdacht. Herrlich! Und schön ist, dass hier auch immer was los ist. Cuci macht anscheinend ebenfalls gerade Urlaub in Thailand und ist auf einen Sprung vorbeigekommen. Die kecke Kakerlake haben wir ja letztes Jahr in Costa Rica schon kennengelernt. Aber auch der taubenblaue Tausendfüßler, den wir auf Koh Samui schonmal getroffen haben, tapert auf seinen unzähligen roten Füßchen hin und wieder über die Badematte. Seit gestern haben wir sogar eine Untermieterin. Eine sehr ruhige Zeitgenossin. Gelb braun gescheckt und achtbeinig ist sie nicht gerade das ansehnlichste Wesen. Aber solange sie weiterhin so regungslos in ihrem Netz hängt, wollen wir uns mal nicht beschweren, dass sie keine Miete zahlt.
Am ersten Abend essen wir in unserem Hotel mit einem herrlichen Ausblick auf die Bucht. Heute gibt es endlich mal Pad Thai für mich. Es ist ganz lecker, aber ob es gegen ein köstliches grünes Curry oder Masanam ankommt? Das sehe ich noch nicht. Danach treffen wir uns noch mit Anka und Marco aus Lauffen am Neckar. Die beiden haben wir im „Tree House“ kennengelernt und schnell festgestellt, dass wir sowohl auf Koh Samui als auch hier dasselbe Hotel gewählt haben.

In unserer Bucht gibt es nur unser Hotel. Es gibt also nicht viel zu sehen. Daher gehen wir am nächsten Tag über einen kleinen Trampelpfad die Klippen entlang zur nächsten Bucht. Dort befindet sich ein kleiner Ort mit Geschäften und einigen Restaurants. Wir kümmern uns zunächst um den Transfer nach Surat Thani, von wo am Freitag unser Zug nach Bangkok geht. Wir hatten vorher überlegt, eine Schnorcheltour zu buchen oder mal ein SUP auszuleihen. Aber es ist so windig, dass das hier leider nicht möglich ist. Auch im Meer schwimmen lassen wir lieber bleiben. Die zahlreichen Schilder, die vor den Würfelquallen warnen, vermiesen uns den Gedanken gründlich. Da helfen auch die vorsorglich aufgestellten Essigflaschen nicht. Essig soll das einzige Mittel sein, welches gegen das Gift dieser Qualle hilft. Aber das müssen wir ja nicht unbedingt selbst ausprobieren, wonnich.
Abends treffen wir uns zum Essen mit Anka und Marco und nehmen noch einen Absacker am Strand. Der Dienstag verläuft dann recht gemütlich. Es ist weiterhin sehr windig, so dass keine Wasseraktivitäten möglich sind. Wir können uns aber auch nicht aufraffen, die andere Richtung landeinwärts zu erkunden. Die Serpentinen und das ewige auf und ab (bis zu 25 % Steigung) haben wir auf der Hinfahrt schon kennengelernt. Haben wir heute keine Lust drauf. Also genießen wir abwechselnd den Pool am Meer und unser kleines heimeliges zu Hause. Abends gehen wir wieder rüber in den Ort. Wir hatten am Vorabend schon gesehen, dass es eine Pizzeria gibt und uns den ganzen Tag schon drauf gefreut, heute mal italienisch essen zu gehen. War auch sehr lecker!

Gestern haben wir es dann aber gemacht. Wir sind mit einem Taxi auf die Westseite der Insel gefahren. Dort ist das Meer nicht annähernd so rau, wie hier auf dieser Seite. Wir können also schön im Golf von Thailand schwimmen und machen eine kleine Wanderung durch das seichte Wasser bis zur nächsten Bucht und wieder zurück. Hier in dem Ort geht es etwas alternativer zu. Es gibt sehr viele Yogastudios und vegetarische oder auch vegane Lokale. Mittags nehmen wir einen kleinen Snack in einem israelischen Restaurant. Später gönnen wir uns noch ein Fuß-Scrubbing. Herrlich, wie weich und hornhautlos sich Füße doch anfühlen können! Wir wollen natürlich gerne den Sonnenuntergang erleben. Laut Reiseführer soll es ein leckeres indisches Restaurant direkt am Strand geben. Aber leider ist das mittlerweile geschlossen. Das einzige mit Blick auf das Meer ist ein thailändisch-italienisches Restaurant. Na gut, dann eben nochmal italienisch, gibt schlimmeres. Und der Sonnenuntergang, der ist wirklich traumhaft!

Ja, und heute? Das ist kurz beschrieben: siehe Dienstag 😉 Gleich werden wir uns noch ein letztes Mal mit den lieben Schwaben zum Essen treffen. Und morgen steht dann für uns ein Reisetag an. Wir werden berichten.







































