Rund um Bischoffingen

Unser zweites Frühstück heute in diesem netten Hotel. Die frischen Sachen bringen sie aus gegebenem Anlass an den Tisch. Wir haben festgestellt, dass meistens in den Hotels 50 Scheiben Wurst oder anderer fleischiger Aufschnitt und zwei Scheiben Käse gereicht werden. So auch hier. Wir essen aber ja beide nur wenig bzw. gar keinen fleischigen Aufschnitt. Darauf haben wir gestern die freundliche Dame hingewiesen. Schließlich sind wir eine Woche hier und es wäre doch echt schade, wenn jeden Morgen so viel weggeschmissen würde. Sie hat sehr nett reagiert und sich gefreut, dass wir Bescheid gesagt haben. Und somit hatten wir heute, wie gewünscht zwei Scheiben Schwarzwälder Schinken und eine veritable Käseplatte mit einer köstlichen Auswahl auf unserem Frühstückstisch. Also echt toll! Gut, es war so viel Käse, dass dennoch ein bisschen übriggeblieben ist, aber wir sind ja beide gute Esser, so dass es sich in Grenzen hielt.

Nach dem Frühstück latschen wir die zwei Kilometer nach Niederrotweil und holen die Fahrräder ab, die wir für heute und morgen gemietet haben. Es ist noch recht knackig von den Temperaturen her. Aber da wir direkt über den höchsten Berg des Kaiserstuhls nach Endingen fahren, wird uns schnell warm, sehr warm. Zumal die Sonne auch schon wieder rausgekommen ist. Marc hat heute frei (Steffi muss arbeiten, tja, wir machen Urlaub, wo andere wohnen) und hat uns angeboten, uns die weltbeste Eisdiele des Kaiserstuhls zu zeigen. Wir machen uns also auf den Weg nach Königschaffhausen. Es ist immer noch eine soooo herrliche Landschaft hier, da ist es toll, dass wir die Hälfte der Strecke unsere Fahrräder schieben können. Da kann man die Aussicht doch viel besser genießen, wenn man nicht so durch die Landschaft pest.

Zeit für eine kleine Korrektur: DAS ist jetzt der höchste Berg des Kaiserstuhls. 😉 Aber Marc motiviert uns beharrlich, indem er von dem leckeren Gin-Eis schwärmt, welches wir gleich genießen können. Kaum in Königschaffhausen angekommen, müssen wir feststellen, dass diese Eisdiele donnerstags bis sonntags geöffnet hat. Heute ist Dienstag. Na gut, man muss auch noch Ziele haben. Es gibt noch zwei einladend aussehende Gasthäuser in dem Ort. Es besteht also weiter Hoffnung, auf eine Erfrischung. Aber sowohl im Ochsen als auch im Adler weisen uns die Wirtsleute auf Kreidetafeln darauf hin, dass sie „ab 17 Uhr gerne für uns da sind“. Es ist 14:30, menno! Also weichen wir auf den Bauernladen aus. Der macht immerhin schon um 15:00 auf. Dort gibt es dann endlich das erlösende Getränk, welches wir in der Sonne genießen.